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Herren 40: Endstation Hölle

Der Tross der Herren 40 ist unterwegs Richtung Tabellenspitze. Flugkapitän der Truppe ist Marco "Hot" Hoyer. Um dieses Vorhaben zu bewerkstelligen, sollte ein Sieg gegen die Jungs aus Durmersheim her.
Hennes Hoch an Position zwei: "Der Gerät" aus Mugge machte in Durchgang Nummer 1 noch ein paar Fehler zu viel (4:6). Von außen wurde mehr Länge in den Schlägen und weniger Fehler gefordert. Hennes gab der Forderung nach und ändert den Kurs zu einem 6:4 und wuchtete sich damit in den Machtiebreak, den er aber nach Turbinenausfall mit 3:10 dem Gegner überlassen musste.
An Position 4 ging Andi Hoch ins Rennen. Sein Gegner Ralph spielte sehr sicher, so das High mehr Risiko gehen musste, als ihm lieb war. Beim Stande von 5:5 in Satz Nr.1 rutschte er beim Erlaufen eines Lobs aus und blieb für Sekunden rücklings liegen. Die Spieler auf den Nebenplätzen eilten zu Hilfe und dachten, er wäre ohnmächtig. Nach eigener Aussage ruhte er sich aber nur kurz aus. Der Seismograph hatte vermutlich ein Erdbeben mittlerer Stärke diagnostiziert. Zwischenzeitlich ließ der Muggensturmer nach diversen vergebenen Punkten seinem Frust freien Lauf und schrie diesen zum Leidwesen der Damen 50 mit ca. 112db nach draußen. Danach kam der Mann aus Durmersheim immer besser mit Wind und furztrockenem Boden zurecht und entschied das Match nach über 2 Stunden Spielzeit mit 7:5 und 6:3 für sich.
David Katongole an Position 6 legte sich mit Norbert aus Durmersheim an. Die Begegnung war äußerst umkämpft und mündete selbstverständlich im Matchtiebreak. In diesem hatte Norbert dann Matchball. Nachdem David diesen abgewehrt hatte, konnte er seinen Matchball dann mit sicherem Spiel verwandeln. Kamerad von Norbert:"David hat am Schluss wieder den Autopilot reingemacht." Ergebnis: 7:5/6:7/13:11. Yves zu Norbert:"Für David war das heute 'Fritz-Walter-Wetter', normalerweise spielt der immer bei 56°C."
Unsere Nummer eins, der Veteran Sergeant Yves Dehm, fightete gegen einen solide agierenden Herrn Fortenbacher aus Durmersheim. Dehm, der Urheber des Muggensturmer Erfolgs, fesselte seinen Kontrahenten quasi aggressYves hinter der Grundlinie. Beim Stande von 6:2 und 5:3 musste dieser dann aufgeben.
Hot Hoyer als cooler Pilot, mit rauchender Pfeife im Mundwinkel und lässig mit einer Hand das Flugzeug in die Höhe ziehend, macht schon was her. Ein zunächst recht spannender Flugzeugthriller vom talentierten Unterhalter Hot Hoyer. In der zweiten Hälfte aber will der Film seinem Muggensturmer Hauptdarsteller plötzlich eine Hintergrundgeschichte mit Wind und trockener Asche andichten, und das bremst einfach nur. Immerhin: Hoyer darf ordentlich Gas geben und die Luftaufnahmen sind durch die Bank eindrucksvoll. Ergebnis: 4:6/2:6.
Dirk Bastian an Nr.5: Nach mittlerweile solide abgelieferten Ergebnissen spurtete der Blitz aus KA bis hin zu einem 5:0. Hier versuchte sein Gegner nun, durch einen Notausgang zu entkommen und gab das Match verletzungsbedingt auf.
Nun stand es 3:3 und es mussten zwei Doppel her. Woher nehmen, wenn nicht stehlen?
Im 1er Doppel traten Dehm/Katongole an und hatten nach knapp vergebenem ersten Satz im zweiten dann furchtbaren Strömungsabriss: 5:7/0:6.
Hennes Hoch und DB im 3er Doppel: Das Grund-Gerüst der Story war allerdings nicht sonderlich innovativ, obendrauf eher mäßig in Szene gesetzt. Ein Film bei dem man spätestens nach einer Stunde das erste Mal auf die Uhr schaut, ob er wohl noch lange gehen mag. Dennoch: nach einem umstrittenen, von DB ins Aus geschiedsten Ball konnten die Unseren mit 6:7/6:3 und 11:9 die Oberhand behalten.
Hoyer und A.Hoch im Doppel Nr.2 bogen einen 1:5 Rückstand noch in ein 7:6 um, mussten dann aber nach einem 2:6 in den alles entscheidenden Matchtiebreak. Nach einer 8:6 Führung und einem späteren 8:8 stürmte Mr.High ans Netz, hatte mittels Vorhandvolley den Matchball auf der Pfanne, traf aber Rahmen und die Durmersheimer verwandelten ihren ersten Matchball. Shit happens.
Trotz guter Darsteller nur ein mäßiger Nachbrenner des "Airport"-Katastrophenfilmbooms der 70er-Jahre. Endstand: 4:5. Grossen Dank gebührt wieder unseren treuen Fans auf der Anlage, insbesondere Dehm's Mentalberater Reinhold Kraft alias Battljackl!